Am kommenden Samstag, den 28. November, vollendet die Elterninitiative Kinderkrebsklinik e.V. das 30ste Jahr ihres Bestehens. Ziel der Gründung im Jahr 1979 war "die Schaffung eines medizinisch optimalen und kinderfreundlichen Behandlungszentrums in Düsseldorf". Gefördert werden die Anschaffung medizinischer Geräte, die Ausstattung der Stationen, Personal zur medizinischen, pädagogischen und psychologischen Betreuung der kleinen Patienten, die Unterstützung der Eltern und zahlreiche Forschungsvorhaben. Allein in den Jahren 2002 bis 2008 wurden Projekte in Höhe von rund 13,6 Mio Euro unterstützt.
Durch den unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz dieser Selbsthilfegruppe, weit über den ursprünglichen Satzungszweck hinaus, konnte sich die Kinderkrebsklinik von beengten räumlichen Verhältnissen hin zu einer modernen Klinik mit einer Vielzahl von Spezialeinrichtungen entwickeln, und die Prognose von an Krebs erkrankten Kindern entscheidend verbessern. Der Verein mit ursprünglich elf Gründungsmitgliedern und der Vorstandsvorsitzenden Ursula Zappey wurde vielfach ausgezeichnet. Heute hat die Elterninitiative über 2.000 Mitglieder. Ende der 70er Jahre waren zunehmend Heilungserfolge zu verzeichnen, die aufwendige Therapie stellte die Klinik aber vor organisatorische Probleme in Form unzureichender Mittel, Räumlichkeiten und Personalmangels. Allein für die Finanzierung zusätzlicher Personalstellen investierte der Verein von 2002 bis 2008 weit über sechs Mio Euro. Die geförderten Projekte sind zahllos.
Die Bandbreite reicht von Spielgeräten, Fernsehern, DVD-Playern und Computern, die für Abwechslung und Kontakt zur Außenwelt während der oft langen Behandlungszeit sorgen, bis zur Unterstützung des Kinder-Palliativ-Teams mit PKWs für die Fahrten zu den Familien, psychotherapeutischer Betreuung, Typisierungs- und Spendenaktionen, einem Elternzimmer oder der Finanzierung von Erzieherinnen. Im vorletzten Jahr wurde ein Abschiedsraum in der Klinik eingeweiht, im letzten Jahr ging ein in Deutschland nur an drei Standorten vorhandenes Spezial-MRT mit einer Einheit zur Wärmebehandlung von Tumoren Dank einer Spende der Elterninitiative von über drei Mio Euro in Betrieb. Ursula Zappey und der Verein haben auch für die Zukunft eine Vielzahl von Projekten zur Unterstützung an Krebs erkrankter Kinder zum Ziel. Anlässlich der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Ursula Zappey im November diesen Jahres brachte Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Josef Laumann die Arbeit der Elterninitiative mit den Worten auf den Punkt: "Sie leisten mit ihren Mitarbeitern einen unschätzbaren Beitrag für die vom Schicksal hart getroffenen Familien"
(Quelle: sd Pressestelle UKD, 2009)












